Museum im Rebay-Haus

© Künstler

 

Museum im Rebay-Haus

Emmendinger Straße 11

79331 Teningen

Movements in Color by Martin Schöchlin

 

Skulpturen von Jörg Bollin

 

12.06  -  08.08.2022

 

Rebay-Foerderverein@t-online.de

 

hilla-rebay.de

 

 

 

Öffnungszeiten:

So: 14 - 17

(außer in den Sommerferien)

 

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

 

Originale Werke von Hilla von Rebay (Gründungsdirektorin des Guggenheim Museums in New York) und Dokumentation, Schriftstücke von Rudolf Bauer.

Wechselnde Ausstellungen passend zum Konzept des Hauses

 

Sonderführungen sind möglich unter:

Rebay-Foerderverein@t-online.de

 

 

 

Das Rebay-Haus in Teningen

 

Das Rebay Museum ist Hilla von Rebay (1890-1967) gewidmet, einer deutschen Künstlerin, die schon früh die europäische Avantgarde kennenlernte und eine glühende Anhängerin der nicht-gegenständlichen Kunst wurde.

 

Eine sehr große Bedeutung für die Kunstgeschichte erlangte sie durch die Sammlung nicht-gegenständlicher Kunst. Im Auftrag von Solomon R. Guggenheims erwarb sie Werke von Chagall, Kandinsky, Klee, Mondrian, Bauer und vielen weiteren Vertretern der Avantgarde.

Sie war die erste Gründungsdirektorin der Guggenheim Foundation und war für die Planung des Guggenheim-Museums in New York verantwortlich. Ohne sie gäbe es die Sammlung und den Bau des Guggenheim Museums nicht.

 

...

 

Hilla hat zeitlebens Kontakt zu Teningen gehalten. In einer liebevollen Ausstellung von persönlichen Gegenständen und Fotos wird deutlich gemacht, wie wichtig ihr der Kontakt zu ihrer Heimat war. Sie wurde auf eigenen Wunsch auf dem Friedhof in Teningen begraben.

 

 

 

Vernissage am Samstag, 11. Juni 2022 um 17 Uhr

 

 

Martin Schöchlin

 

Geboren 1958 in Emmendingen, nach dem Abitur Besuch der Kunstschule Basel, Studienaufenthalt in New York, Kunstakademie „Student Art League“

 

Ausstellungen unter anderem in Ludwigshafen, Galerie Grabeneck in Basel, Hilda Turm in Freiburg, Markgrafen Hotel in Emmendingen, Galerie Grünes Haus in St. Moritz.

 

In seinen Bildern dominieren einfache geometrische Grundformen, Ausschnitte aus einem Rechteck assoziieren: Ein Fenster in die Zukunft. Die Bilder, die verschiedene Materialien konfrontieren, ersparen dem Betrachter das Denken nicht. Das Thema Mensch und Natur wird durch den Rost verfremdet und erhebt den Anspruch in bildnerischen Ahnungen Visionen und Utopien der Zukunft einzubinden. Der Materialmix Rost, Stoff und Farbe verursacht in der klaren formalen Struktur optische Reize. Die verwendeten Naturfarben weisen auf die Elemente Wasser, Erde und Luft.

Rost gehört die Sphäre der Erde, symbolisiert Vergänglichkeit, während die Gegenwart in den realistischen Farbtönen Blau, Rot und Grün erscheint.

 

 

 

Jörg Bollin

 

Geboren 1944 in Freiburg, traditionelle Bildhauerlehre, Fachschule für Steingestaltung, freischaffender Bildhauer.

 

Ausstellungen: Kulturforum und im Schwarzen Kloster in Freiburg, Musée de Minéralogie in Strasbourg, Galerie in der Stadthalle in Kehl, Centre d’Art International in Mulhous, Galerie Art actuel in Lüttich, Galerie Tribold-Donati in Basel, Museum Singer Laren, Galerie Vromans in Amsterdam, Museum für Sepulkralkultur in Kassel

 

Er wurde 1944 geboren und gehört zur Generation der Arte-Povera-Künstler: ein deutscher Exponent der von der italienischen Bewegung in den sechziger Jahren postulierten Erneuerungstendenzen. Mit dem Begriff Stilrichtung suboptimal umschrieben, definiert sich die Arte Povera über den Einsatz bestimmter zuvor kaum kunstkompatibler Materialien. Jörg Bollin schafft Arte Povera „à la tedesca“. Er fügt der Kunstanschauung, die in Turin vor bald einem halben Jahrhundert Gestalt annahm und von Protagonisten wie Mario Merz angeführt wurde, der sich für Neon erwärmte, oder Giulio Paolini, der den Stein für die Kunst neu verfügbar machte, eine transalpine Note hinzu (nach der Journalistin Dorothee Baer-Bogenschütz).

 

Die Rechte an den Bildern haben die Künstler.

Titel der Skulptur: "Atemlos",

Titel des Bildes von Martin Schöchlin: "In the Case".

 

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