Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen

© Veranstalter

 

Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Nikolausgässle 1

78183 Hüfingen

Fünf Künstler bitten zum Rendez-vous

 

JOSEF BÜCHELER / WOLFGANG KLEISER / ANJA KNIEBÜHLER /DENISE MORIZ / JÖRG MANDERNACH

 

07.10.2022  - 08.01.2023

 

 

+ 49 (0) 771 - 8 96 84 79

 

+ 49 (0) 17 27 21 07 78

 

info@stadtmuseumhuefingen.de

 

www.stadtmuseumhuefingen.de

 

Rathausgalerie Hüfingen, Hauptstraße 16, 78183 Hüfingen

 

 

 

Öffnungszeiten:

sonntags 14 bis 17 Uhr

und nach Vereinbarung

 

 

 

Ausstellungsschwerpunkt:

Dauerausstellungen:

Ur- und Frühgeschichte

Stadtgeschichte

Hüfinger Künstlerkreis um Lucian Reich (19. Jh)

 

 

 

Wechselnde Sonderausstellungen:

Gegenwartskunst

Zeitgenössische Keramik

Nachlaß Hans Schroedter (1872 – 1957)

Stadtgeschichte

Private Führungen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche auf Anfrage

 

 

 

Foto 2: Ein Ausstellungsraum des Museums mit Einblicken in die zu unterschiedlichen Zeitpunkten präsentierten Ausstellungen Bücheler und Mandernach (Fotos/Fotomontage: Mateusz Budasz)

©  alle Fotos Veranstalter

 

In der kommenden Ausstellung, die am Freitag, dem 07.10.2022, um 19 Uhr eröffnet werden wird, räumt das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen den fünf Künstlerinnen und Künstlern einen besonderen Platz ein, die von den pandemiebedingten Schließungen der vergangenen Jahre am direktesten betroffen wurden. So waren die Ausstellungen von Josef Bücheler und Anja Kniebühler sowie Denise Moriz und Jörg Mandernach 2020 und Wolfgang Kleiser 2021 jeweils nur für Tage bis wenige Wochen geöffnet.

Unter dem Titel „Rendez-vous“ zeigen die Künstlerinnen und Künstler nun nicht nur neue Arbeiten, sondern treten in den Museumsräumen in unmittelbaren Kontakt indem die ausgestellten Werke die früheren Raumgrenzen überschreiten und miteinander in Korrespondenz treten.

 

Josef Bücheler wurde 1936 in Wiesbaden geboren. Einer Lehre als Tapezierer und Polsterer in der großväterlichen Werkstatt schloss sich eine Ausbildung zum Kunstglaser und Glasmaler an. Zeichnen und Schrift lernte Bücheler währenddessen in der Werkkunstschule Wiesbaden bei Johannes Boehland. Von 1959 bis 1962 absolvierte er ein Noviziat in der Benediktinerabtei St. Matthias, Trier. 1974 bis 1999 arbeitete er als Lehrer für Werken und Technik an der Maximilian-

Kolbe-Schule in Rottweil. Arbeitsaufenthalte als Bildhauer und Lehrer im Entwicklungsprojekt Shanti-Dipshikha in Bangladesch prägten Josef Büchelers künstlerisches Schaffen. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Erich-Heckel-Preis des Künstlerbundes Baden-Württemberg im Jahr 1996, dem Kunstpreis der Stadt Donaueschingen 2011 und dem Preis der Kulturstiftung Rottweil 2016.

 

Ebenfalls 1936, jedoch in Urach im Schwarzwald, wurde Wolfgang Kleiser geboren. Nach der Holzbildhauerlehre in der heimischen Werkstatt seines Vaters Augustin Kleiser und anschließenden

Gesellenjahren wurde er Schüler des akademischen Bildhauers Franz Spiegelhalter in Freiburg und legte im Jahre 1960 seine Meisterprüfung ab. Seit 1972 arbeitet er freischaffend und war mit seinen Skulpturen und Plastiken in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. Er ist Mitglied in verschiedenen Künstlervereinigungen, unter anderem der Gemeinschaft christlicher

Künstler der Erzdiözese Freiburg, dem Berufsverband Bildender Künstler Südbaden und dem Kunstverein Villingen-Schwenningen. Werke von Wolfgang Kleiser sind mittlerweile in über 67

Kirchen zu sehen.

 

Die in Freiburg im Breisgau lebende und arbeitende Künstlerin Anja Kniebühler, geboren 1967 in Freiburg, studierte von 1989 bis 1995 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Max Kaminski, zuletzt als dessen Meisterschülerin. Stipendien führten sie unter anderem an die Cité des Arts Paris, an die Association of Icelandic Visual Artists Reykjavik und an die Universität Lissabon. Mit ihren Werken war sie bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten.

 

Denise Moriz, geboren 1959 in Lörrach, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Moritz Baumgartl und Paul Uwe Dreyer. 1989 erhielt sie das Auslands-Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst des Landes Baden-Württemberg für einen Aufenthalt in Paris. Von 1991 bis 2022 war sie als Kunsterzieherin, unter anderem am Otto-Hahn-Gymnasium in Furtwangen, tätig, verfolgte jedoch parallel ihre freischaffende künstlerische Arbeit mit den Schwerpunkten Malerei und Zeichnung. Sie lebt und arbeitet in Ludwigsburg.

 

Der ebenfalls in Ludwigsburg lebende und in Ludwigsburg und Stuttgart arbeitende Künstler Jörg Mandernach wurde 1963 in Saarbrücken geboren und studierte an der Staatlichen Akademie

der Bildenden Künste Stuttgart bei Moritz Baumgartl, Wolfgang Gäfgen und Roland Winkler. Seit 1999 ist er Dozent an der Kolping Kunstschule Stuttgart. Mehrere Lehraufträge an Hochschulen,

unter anderem an der Universität Tübingen, an der Kunstakademie Stuttgart und der Hochschule der Bildenden Künste Saar, ergänzten seinen eigenen, mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichneten, künstlerischen Weg.

 

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, dem 07.10.2022, um 19 Uhr im Foyer der Festhalle Hüfingen statt. Die einführenden Worte spricht Museumskuratorin Ariane Faller-Budasz. Für die musikalische Umrahmung sorgt Jo Kenney mit seinem Solo Jazz-Vibraphon.

 

Foto 1: Ein Ausstellungsraum des Museums mit Einblicken in die zu unterschiedlichen Zeitpunkten präsentieren Ausstellungen Moriz, Kniebühler und Kleiser (Fotos/Fotomontage: Mateusz Budasz)

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